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Reiseziele

Palawan

Inseln

Die Calamian-Inseln

Nördlich von Palawan Island liegt die Inselgruppe Calamian. Diese zauberhafte Inselwelt ist ein Paradies für Naturliebhaber und Strandurlauber. Zahllose, schneeweiße Sandbuchten, mystisch anmutende Wanderwege durch ursprünglichen Regenwald und beschauliche Fischerdörfer gibt es auf dem Archipel. Von beispielloser Schönheit und Anmut ist der smaragd- und azurfarbene Meereskanal zwischen Coron und Busuanga Island. Während der Wasserweg auf der einen Seite von Corons steilen Kalksteinklippen begrenzt wird, zeigt Busuanga im Kontrast dazu eine sanfte, grüne Hügellandschaft. Wie aus einem Traum entsprungen wirkt die Szenerie.

Calauit Island

Calauit ist wegen ihrer ungewöhnlichen Tierwelt weltweit populär geworden. Das einmalige Calauit Game Preserve & Wildlife Sanctuary wird seit 1976 von afrikanischen Huftieren, wie Zebras, Giraffen, Gazellen und Wasserböcken bewohnt. Die International Union for the Conservation of Nature hatte in den 1970er Jahren dazu aufgerufen, mehr für den Schutz der afrikanischen Wildnis zu tun und der damalige Präsident der Philippinen, Ferdinand Marcos, kam mit der Gründung des Reservates dieser Aufforderung nach. Heute leben neben den Exoten auch viele vom Aussterben bedrohte, einheimische Tiere, wie der Palawan Hornvogel, das Balabac Zwergböckchen und die kleine Leopardenkatze auf der Insel.

Coron Island

Die wildromantische Insel Coron wird von hohen Kalksteinfelsen, üppigem Grün und einsamen Buchten geprägt. Im Inselinneren gibt es sieben Bergseen, einer schöner wie der andere, mit glasklarem Wasser und umgeben von rauem Gestein. Für Naturliebhaber sind Wanderungen durch das Inselinnere besonders lohnenswert. Viele endemische Tier- und Pflanzenarten lassen sich am Wegesrand erblicken. Nur wenige Menschen leben auf Coron. Zu den Bewohnern gehören die Halbnomaden Tagbanua, deren Schutzgebiet jedoch nicht betreten werden sollte. Das Tagbanua Cultural Center in der Stadt Coron auf Busuanga Island, informiert darüber, welche Seen und Strände auf der Insel Besuchern zugänglich sind.

Städte

Puerto Princesa

Puerto Princesa ist für die meisten Besucher das Tor in die tropische Wildnis Palawans. Die Provinzhauptstadt liegt in der Mitte der Hauptinsel und erstreckt sich über 200.000 Hektar, von der Ost- bis hinüber zur Westküste. Sie ist ein wichtiges Handelszentrum und besitzt einen großen Hafen. Im eigentlichen Stadtkern an der Ostküste leben ca. 100.000 Menschen. Die gemütliche Stadt fällt durch penible Sauberkeit auf. Der vorbildliche Umgang der Bewohner mit Müll und ein bestens funktionierendes Abfallmanagement von Seiten der Stadtverwaltung, brachten Puerto Princesa Preise für Umweltschutz ein. Im Zentrum befindet sich das Palawan Museum, in dem sehr interessante Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte der Provinz zu sehen sind.

Urlaubstipps

El Nido und der Bacuit Archipel

El Nido, eine beschauliche Hafenstadt an der Nordwestküste Palawans, ist von einer wundervollen Küstenlandschaft umgeben. Vor ihr liegt der Bacuit Archipel, eine Gruppe von 45 Inseln mit imposanten Kalksteinklippen, einsamen Traumstränden, malerischen Buchten und versteckten Lagunen. Kristallklares Wasser umgibt die exotische Meeresoase. Die Region ist eines der schönsten und spektakulärsten Reiseziele in ganz Asien – die Götter müssen bei ihrer Schaffung verliebt gewesen sein! Frieden, Ruhe und das großartige Gefühl, mit der vollkommenen Natur in harmonischem Einklang zu stehen, haben die Inselwelt zum Sehnsuchtsziel von Romantikern und Erholungssuchenden werden lassen.

Über dem Wasser Tropenvegetation und Blütenpracht und darunter einer der attraktivsten und artenreichsten Ozeangärten der Philippinen. Das unter Schutz stehende El Nido Marine Reserve beherbergt prächtige Korallen in allen Farben und Formen, zahllose Fische und Meeressäuger, die sich schon vom Boot aus im glitzernden Meer erblicken lassen.

Eine Vielzahl an entspannenden und abenteuerlichen Aktivitäten lassen sich in den Resorts organisieren: Mit dem Kajak oder Kanu durch türkisfarbenes, ruhiges Wasser gleiten und dabei die atemberaubende Natur genießen oder zu zweit auf einer Insel im warmen, puderfeinen, weißen Sandstrand relaxen und zwischendurch ein bisschen Schnorcheln. Auch aufregende Tauchausflüge werden arrangiert. El Nido ist heilsame Nahrung für die Seele und nicht weniger als das Paradies auf Erden. Lassen auch Sie sich verzaubern!

St. Paul Subterranean River National Park

Der St. Paul Subterranean River Nationalpark liegt an der Westküste Palawans, 81 Kilometer vom Stadtzentrum Puerto Princesas entfernt. 1999 wurde er von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Park wird von einer spektakulären Kalkstein-Karstlandschaft geprägt, in deren Untergrund der St. Pauls Underground River durch ein eindrucksvolles Höhlensystem, mit dem Namen St. Pauls Cave, fließt. Der Fluss hat eine Länge von über acht Kilometern und ist damit der längste befahrbare, unterirdische Fluss der Welt! An einer schlundartigen Öffnung in einer steilen Kalksteinwand tritt er ans Tageslicht und mündet dort direkt in das Südchinesische Meer. Mangroven-, Berg- und Tieflandregenwälder mit vielen endemischen Tieren und einer beeindruckenden Pflanzenvielfalt, machen diesen Nationalpark zu einem besonders wertvollen Ökosystem, das auch ohne den unterirdischen Fluss schon eine Attraktion darstellt.

Ausgangspunkt für Bootsfahrten auf dem unterirdischen Fluss, in das sensationelle Höhlensystem, ist zumeist Sabang. Das idyllische Fischerdorf mit geschmackvollen Hotelanlagen, liegt in einer malerischen Bucht am Hang eines bewaldeten Gebirgszuges. Mit dem Boot braucht man von dort aus 20 Minuten bis zum Höhleneingang. Viele Fledermausarten bevölkern den Komplex, dessen Gänge, Räume und Hallen mit bizarren Felsformationen, riesigen Steinsäulen und zahllosen Stalaktiten ausgestattet sind. Wer den schönen Küsten- und Bergwald erkunden möchte, kann dies entlang der Urwaldpfade Monkey Trail und Jungle Trail tun.

Tabon Cave Quezon

Bei einem kleinen Fischerdorf namens Quezon, an der Westküste von Süd-Palawan, liegen die berühmten Tabon Caves, ein gigantisches Höhlensystem von über 200 Höhlen. Sie gelten als „Wiege der philippinischen Kultur“, denn hier fand man die ältesten Knochenreste eines Menschen auf den Philippinen. Vor 22.000 Jahren hat der Tabon-Mann demnach gelebt. Daneben fand man Steinwerkzeuge und andere Relikte, die zum Teil noch weitaus älter sind. Einige Fundstücke sind im Palawan Museum in Puerto Princesa ausgestellt. 29 der Höhlen sind bisher erforscht, wovon wiederum sieben öffentlich zugänglich sind. Circa 30 Minuten dauert eine Fahrt mit dem Auslegerboot von Quezon bis zum Höhleneingang.

Honda Bay

Fährt man von Puerto Princesas Innenstadt etwa zwölf Kilometer nach Norden, gelangt man zur Honda Bay – einem Badeparadies, das zum Insel-Hopping verführt. In der Bucht liegen zahlreiche kleinere Inseln mit malerischen Sandstränden, die von fantastischen Tauch- und Schnorchelplätzen umgeben sind. Intakte Korallenriffe mit beeindruckender Farbenpracht und Formenvielfalt grenzen hier an traumhafte Strände und machen Tagesausflüge zu den Eilanden zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis. Besonders beeindruckend ist das Korallenriff zwischen Pandan Island und Canon Island und das Riff vor Snake Island. Auf den Inseln Meara Marina und Starfish gibt es romantische Unterkünfte. Vom Anlegeplatz in Sta. Lourdes sind es mit dem Boot zwischen 15 und 50 Minuten zu den Inseln.