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Reiseziele

Negros

Negros Oriental

Dumaguete City

Die charmante Universitätsstadt Dumaguete liegt an der Südostküste der Insel und ist die Provinzhauptstadt von Negros Oriental. Hübsche Grünanlagen, an die spanische Kolonialzeit erinnernde Herrenhäuser, Kirchen und ein Glockenturm schmücken die Stadt. Die imposanten Universitätsgebäude und die alte katholische Kathedrale am Eingang des Stadtparks sind ebenfalls sehenswert. Eine schöne Promenade, der „Rizal Boulevard“, führt direkt am Meer entlang. In Cafés unter Akazien und Palmen kann man hier dem Rauschen der Wellen lauschen und wunderbar entspannen.

Malatapay Market

Bunte Marktstände mit frischem Gemüse, exotischen Kräutern, duftenden Mangos und Papayas, geröstetem Spanferkel und gegrilltem Fisch locken Einheimische und Besucher jeden Mittwoch auf den Malatapay Market in Maluay. Der Markt ist einer der Schönsten der Philippinen und liegt nur 30 km südlich von Dumaguete.

Dauin

Die goldbraunen, sauberen Strände von Dauin, einer der ältesten Gemeinden der Provinz, sind sehr empfehlenswert und haben außer schönen Resorts für Taucher und Badeurlauber noch etwas ganz besonderes zu bieten: heiße Quellen! Mineralreiches Wasser sprudelt am Strand an die Oberfläche und auch unter Wasser lässt sich dieses vulkanische Phänomen beobachten. Dauin liegt nur 15 Kilometer südlich von Dumaguete und ist für viele Taucher Ausgangspunkt für Exkursionen in die überaus artenreiche Unterwasserwelt vor der Küste.

Bais

Etwa 50 km nordöstlich von Dumaguete tummeln sich häufig Wale und Delphine in der Tañon Strait, einer Meerenge zwischen Negros und Cebu. Die Kleinstadt Bais, an der Ostküste von Negros Oriental gelegen, ist ein populärer Ausgangspunkt für Touren zur Beobachtung dieser faszinierenden Meeressäuger.

Hinter Dumaguete erstreckt sich das Tablas Plateau, dessen höchster Berg der 1864 m hohe Cuernos de Negros ist. Die Region ist unglaublich artenreich und für Naturfreunde ein wahres Paradies. In den Seen, Flüssen und primären Bergregenwäldern leben zahlreiche endemische und sehr seltene Tierarten, darunter der Prinz-Alfred Hirsch und die Dolchstichtaube – eine Vogelart, die trotz voller Flugfähigkeit die meiste Zeit auf dem Boden umherspaziert.

Twin Lakes

Auf einer Höhe von etwa 900 m, etwa 25 km nordwestlich von Dumaguete, liegen die beiden blaugrünen Kraterseen Lake Balinsasayo und Lake Danao, umrahmt von einer unberührten Regenwaldlandschaft. Der Anblick ist fantastisch, wild und zugleich harmonisch, wir aus einem Traum entsprungen. Im Dschungel führen Pfade vorbei an versteckten Wasserfällen und heißen Quellen, die von der geothermalen Aktivität der Region zeugen.

Casaroro Falls

Einer der schönsten und am meisten fotografierten Wasserfälle von Negros ist der Casaroro Wasserfall, 9 km westlich von Dumaguete, zu dem ein Pfad mit 350 Stufen führt. Das enge, felsige Flussbett vorm Abgrund verleiht ihm eine ungewöhnlich schmale Form. Der Strom stürzt eine 30 m hohe, sehr steile Wand hinab, an deren Fuß sich ein Pool gebildet hat. Umgeben von dicht bewachsenen Steilhängen kann man ein erfrischendes Bad nehmen und Picknicken.

Die geothermalen Kraftwerke Palinpinon

Unsere Erde ist im Inneren unvorstellbar heiß und birgt damit nach menschlichen Maßstäben einen unerschöpflichen Energievorrat – wenn man ihn zu nutzen weiß. Die Philippinen stehen bei der Verwendung von geothermaler Energie zur Stromerzeugung weltweit an zweiter Stelle. Zwei der zahlreichen geothermalen Kraftwerke des Landes findet man in Valencia, 21 km südwestlich von Dumaguete. Dampf bringt hier die Erdwärme an die Erdoberfläche. Sehr sehenswert!

Negros Occidental

Bacolod

Die Hauptstadt der Provinz Negros Occidental ist Bacolod. Sie ist die „Zuckerhauptstadt“ der Philippinen, denn vieles dreht sich hier um den Anbau und die Weiterverarbeitung von Zuckerrohr. Stolz trägt sie zudem den Beinamen „Stadt des Lächelns“. Warum das so ist, wird jedem Besucher bald klar: Sehr offen, warmherzig und gastfreundlich empfangen die Bacoleños Fremde in ihrer Stadt. Auch sonst fühlen sich Touristen hier ausgesprochen wohl, denn Bacolod ist die sauberste und grünste Stadt des Landes. Eine interessante Sehenswürdigkeit ist das Negros Museum mit Ausstellungen zur Geschichte der Zuckerindustrie, zum bäuerlichen Leben in der Provinz und zur Dampflokomotive, die auf der Insel eine besondere Bedeutung hat. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch im Biodiversity Conservation Center, wo sich engagierte Naturschützer für den Erhalt bedrohter, einheimischer Arten einsetzen.

MassKara Festival

Eintausend Lächeln pro Minute - das ist das Motto des kunstvollen MassKara Festivals, das jährlich über mehrere Tage im Oktober in Bacolod stattfindet. Das Festival ist das größte und schönste Event der Insel Negros und präsentiert ein umfangreiches Musik- und Kulturprogramm. Im Mittelpunkt stehen prächtige Straßenumzüge und Paraden, bei denen die Bewohner farbenfrohe, überaus kunstvoll gestaltete Masken und Kostüme tragen und damit Schaulustige aus der ganzen Welt anlocken. Zum Rahmenprogramm gehören Straßentänze, der Verkauf von lokalem Kunsthandwerk und eine Preisverleihung für die schönste Maske des Festivals.

Die Dampflokomotiven von Silay

Silay liegt 15 km nördlich von Bacolod und hat kulturell einiges zu bieten. Vor allem Liebhaber alter Schienenfahrzeuge werden begeistert sein. Vor den Toren der Stadt befindet sich eine der größten Zuckerrohrplantagen von Negros, die von einem 180 km langen Schienennetz durchzogen ist. Neben modernen Zügen werden in der Erntezeit auch fast 100 Jahre alte Dampfloks eingesetzt, die man nach Rücksprache mit dem Tourist Office besichtigen kann. Die Stadt schmückt sich mit zahlreichen alten, unter Denkmalschutz stehenden, herrschaftlichen Häusern. In einem von ihnen befindet sich das Balay Negrense Museum, das sehr anschaulich vor Augen führt, wie die Oberschicht von Negros am Ende des 19. Jahrhunderts lebte. Große Anziehungskraft hat die 1925 erbaute Kathedrale San Diego. Ihre Gestalt mit der weithin sichtbaren, silbern glänzenden Kuppel erinnert an den Petersdom in Rom.

Victorias Zuckermühlen

Wer wissen möchte, wie der süße Saft des Zuckerrohrs von der Plantage in handelsübliche Päckchen gelangt und welche Arbeitsschritte dazwischen liegen, sollte einen Tagestrip nach Victorias machen. In der Stadt steht die größte Zuckerrohrfabrik der Philippinen. Bei einer Besichtigung kann man die verschiedenen Prozesse zur Gewinnung von Zuckerkristallen beobachten und allerhand Wissenswertes über das begehrteste Genussmittel der Welt erfahren. Vor der Stadt erstreckt sich über Zuckerrohrplantagen zudem das mit 350 km längste Schienennetz dieser Art der Philippinen. Auch hier sind Dampflokomotiven im Einsatz, deren Baujahre zwischen 1920 und 1930 liegen.

Tauchparadiese vor Negros

Die Gewässer vor der Südostküste von Negros sind bei Tauchern schon längst kein Geheimtipp mehr. Vor allem die fantastische Unterwasserwelt vor Dauin, Siquijor Island und Apo Island und sind weltbekannt für ihre Artenvielfalt und abwechslungsreiche Korallenlandschaft. In den zum Teil unter Schutz stehenden, erstklassigen Revieren werden auch sehr erfahrene Taucher mit Sicherheit viele neue Kreaturen entdecken.

Tauchplätze vor Dauin

Dauin eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Tauchexkursionen, denn die meisten Plätze liegen nur wenige Bootsminuten vor der Küste und sind leicht zu erreichen. Eines der ältesten Meeresschutzgebiete der Visayas ist Masaplod Norte. Das attraktive Riff beherbergt eine unglaubliche Artenvielfalt mit großen Fischschwärmen, Schnappern, Zackenbarschen, Süsslippen, großen Barrakudas, Himmelsguckern, Kuhfischen, Stachelrochen, Schildkröten und riesigen Skorpinsfischen. Besonders reizvoll ist das große Dauin Marine Sanctuary, dessen üppiger Korallenbewuchs bis in sehr seichtes Gebiet reicht und damit auch für Schnorchler attraktiv ist.

Tauchen um Siquijor Island

Siquijor liegt östlich von Negros Oriental und ist mit der Schnellfähre von Dumaguete aus leicht zu erreichen. Viele Resorts organisieren ebenfalls Überfahrten. Die Insel ist unter Urlaubern noch recht unbekannt und deshalb gerade für Menschen, die Ruhe und Entspannung suchen, ein Geheimtipp. Tauchern bietet sie abwechslungsreiche und sehr lebendige Unterwasserlandschaften. Eine davon ist die Paliton Wall, eine bis auf 40 Meter abfallende Wand, die mit großen Fächer-, Schwarz- und Weichkorallen bewachsen ist.

Stern im Unterwasserkosmos: Apo Island

Seit den 1970er Jahren sind die Gewässer um das kleine, hügelige Apo Eiland unter Schutz gestellt und werden von der Silliman University in Dumaguete beaufsichtigt. Schnorchler und Taucher finden um Apo Island eine so überaus vielfältige und atemberaubend schöne Unterwasserwelt vor, dass viele dieses Revier als eines der Tauch-Highlights des Landes bezeichnen. Die Insel ist von fantastischen, dicht bewachsenen Korallenriffen umgeben. „Clown Fish City“ ist Heimat einer ganzen Schar von Anemonenfischen.

Urlaubstipps

Neben Zuckerrohrplantagen wird Nord-Negros von einer gewaltigen Berglandschaft geprägt, aus der vereinzelt mächtige Vulkane ihre zerklüfteten Krater in den Himmel strecken. Die Region verzaubert Wanderer und Naturfreunde mit geothermalen Phänomenen, Pfaden durch märchenhaften Nebelwald und einer faszinierenden Tierwelt.

Wandern am Mount Kanlaon

Mount Kanlaon, ein 2465 m hoher Vulkan, bildet das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks. Der Park schützt verschiedene Waldformen, darunter ursprüngliche Bergregenwälder und Nebelwälder, die Lebensraum unzähliger Tierarten sind. Mount Kanlaon ist der einzige noch aktive Vulkan der Insel. Mehrere Routen führen auf den Gipfel, wo es außer dem Hauptkrater noch einen alten Nebenkrater und mehrere Bergseen zu bestaunen gibt. Für eine Besteigung müssen mindestens drei Tage eingeplant werden. Oben angelangt, wird man mit einer fantastischen Aussicht auf den Dschungel, die Zuckerrohrebenen an den Küsten, auf das Meer und die Nachbarinseln Cebu und Panay belohnt.

Mambucal

Mambucal ist eine ungewöhnliche Ortschaft am Fuße einer Flanke des Vulkans Kanlaon, etwa 30 km östlich von Bacolod. Sie ist für die meisten Besucher der Ausgangspunkt für Berg- und Dschungeltouren in den Nationalpark Mount Kanlaon. Der Ort selbst hat ebenfalls einiges zu bieten. Heiße Schwefelquellen, natürliche, warme Pools, Wasserfälle und schöne Seenlandschaften, umgeben von subtropischer Vegetation, machen Mambucal überaus reizvoll. Ein perfekter Platz, um vor einem Gipfelsturm Kraft zu schöpfen oder sich nach einer aufregenden Wanderung zu erholen. Hier können Sie auch seltene Flughund und Fledermausarten beobachten. Oft sieht man die Fledertiere kopfüber in Gruppen an Bäumen hängen.

San Carlos

Die freundliche Kleinstadt San Carlos liegt an der nördlichen Ostküste und gehört zu Negros Occidental. Berühmt ist San Caros für sein jährlich stattfindendes Pintaflores Festival. Ausgelassene Straßentänze, bei denen Tanzgruppen aus verschiedenen Ortsteilen in farbenfrohen Gewändern gegeneinander antreten, stehen dabei im Mittelpunkt. Im Hinterland lohnt ein Ausflug zu den „Chocoloate Hills“ von Negros, einer Hügellandschaft, ähnlich der auf Bohol, nur etwas kleiner.

Sipaway Island

Sipaway ist eine bezaubernde, kleine Tropeninsel, die mit einem Auslegerboot von San Carlos aus in 15 Minuten erreicht werden kann. Das Eiland besitzt Regen- und Mangrovenwald in denen bisher über 30 Vogelarten gesichtet wurden. Sipaways Tauchgründe stehen denen vor der Südostküste in nichts nach. Am Hausriff und der vorgelagerten Riffkante, direkt vor der Insel, kann man zahllose Nacktschnecken, Muränen, Steinfische, Oktopusse, Zackenbarsche, Seeschlangen, Röhrenaale und viele andere Meeresbewohner beobachten. Im Norden Sipaways und etwas weiter draußen trifft man an schön bewachsenen Korallenblöcken, Riffdächern, labyrinthartigen Felsformationen, Steilwänden und Sandbänken auch auf Stachelrochen, große Kugelfische, Geisterpfeifenfische, Barrakudas, Stachelmakrelen, Thunas und Zackenbarsche.

Traumstrände bei Sipalay

Sipaway oder Sipalay? Die Namen sind sich zum verwechseln ähnlich. Sipalay ist allerdings nicht Sipaways Schwesterinsel, sondern eine hübsche Kleinstadt an der südlichen Westküste von Negros Occidental. Ein längerer Aufenthalt in der Region, zum Beispiel als Teil eines Rundtrips über die Insel, sollte unbedingt eingeplant werden, da nördlich und südlich von Sipalay die schönsten Badestrände von Negros liegen. Romantische, kleine Buchten, blütenweißer Sandstrand, hervorragende Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten in Ufernähe und beschauliche Wasserfälle im Hinterland machen diesen Küstenabschnitt zu einem Highlight jeder Negros-Reise.