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Reiseziele

Cebu

Cebu City

Cebu City, die Hauptstadt der Provinz Cebu, ist das bedeutendste Wirtschaftszentrum der Regionen Visayas und Mindanao. Auch im kulturellen und künstlerischen Bereich ist sie von großer Bedeutung. Cebu City ist die älteste Stadt der Philippinen und reich an historisch und architektonisch eindrucksvollen Bauten, die von der wechselhaften Vergangenheit des Landes erzählen.

Basilica Minore del Santo Nino

Die Basilica Minore del Santo Niño, mit deren Geschichte die Verbreitung des Katholizismus auf den Philippinen untrennbar verbunden ist, wird im ganzen Land als heilige Stätte verehrt. Sie wurde im Jahre 1565 errichtet und beherbergt wertvolle christliche Relikte.

Magellan’s Cross

Das Magellan’s Cross wurde 1521 von Ferdinand Magellan, dem Anführer der spanischen Flotte, gestiftet. Das Kreuz steht an jenem Ort, wo im 16. Jahrhundert die ersten philippinischen Christen getauft wurden.

Fort San Pedro

Diese Festung aus dem 16. Jahrhundert ist die älteste dreieckige Bastion der Philippinen. Sie sollte die spanischen Siedler vor angriffslustigen Piraten schützen. Während der japanischen Besetzung diente das Fort San Pedro als Gefängnis, worunter der Bau sehr gelitten hat.

Colon Street

Die älteste Straße der Philippinen befindet sich in Cebu. Die Colon Street wurde nach Christoph Kolumbus benannt und führt mitten durch die Innenstadt.

Taoisten Tempel

Ein weiteres Highlight der Stadt ist der prächtige Taoisten Tempel, der 1964 nach den Lehren des legendären chinesischen Philosophen Lao-Tse errichtet wurde. Der kunstvolle Bau vergegenwärtigt, wie gut die große chinesische Bevölkerungsgruppe von Cebu City integriert ist.

Museum Casa Corordo

Das Museum Casa Corordo bietet interessante Einblicke in die koloniale Wohnkultur der Jahre 1860 bis 1920. Neben antiken Möbeln und Haushaltsgegenständen werden auch Gemälde ausgestellt.

Carbon Markt

Bei einem Aufenthalt in Cebu City sollte man sich auf keinen Fall einen Spaziergang über den eindrucksvollen Carbon Markt entgehen lassen. Freundliche Händler bieten hier frischen Fisch, exotische Früchte und Gemüse, Blumen, Kunsthandwerk und weitere regionale Spezialitäten an. Schnäppchenjäger und Touristen, die nach Andenken und Besonderem Ausschau halten, werden hier auf ihre Kosten kommen.

Cebu Island

Cebu Island ist von einer Gebirgskette durchzogen, deren höchste Berge im Zentrum 1000 m in den Himmel ragen. Nach Norden und Süden flacht die Insel bis auf 400 m ab. Die Tieflandebenen der Küstenregionen sind im Norden Cebus besonders ausgedehnt.

Entdecken Sie Cebu.

Landschaftlich sehr reizvoll ist eine Fahrt entlang der Südostküste. Die zerklüftete Berglandschaft und eine imposante Küstenlinie bieten herrliche Ausblicke. 40 Kilometer südlich von Cebu City liegt Carcar, mit der eindrucksvollen Kirche St. Catharine of Alexandria. Etwa 27 km hinter Carcar erreicht man Argao, eine charmante Ortschaft am Meer, deren 200 Jahre alte St. Michael Archangel Church sehenswerte Deckengemälde und Engelsstatuen besitzt. Im Riverstone Castel, einem aus Flusssteinen erbauten Schloss, befindet sich ein kleiner Zoo mit Affen, Schlangen und anderen einheimischen Tieren. Die Region an der Südspitze heißt Santander und ist ein Eldorado für sonnenhungrige Strandurlauber. Beach-Resorts, romantische Leuchttürme und märchenhaft weiße Sandstrände mit Kokospalmen verleiten zum träumen und faulenzen.

Die Westküste

An der Westküste befindet sich eine von Cebus Hauptanziehungspunkten: Die Halbinsel Copton hinter dem Ort Moalboal. An ihren Stränden treffen sich neben Sonnenanbetern vor allem Taucher, die von den hervorragenden Tauchspots begeistert sind, wie sie unter anderem der vorgelagerte Pescador Island Marine Park und das Hausriff bieten. Etwas weiter südlich in der Region Bandian sind die Strände ebenfalls atemberaubend schön. Die Hauptattraktion liegt jedoch etwas versteckt in der Bergwelt bei Matutinao. Es sind die majestätischen Kawasan Wasserfälle, die zum fast zwanzig Kilometer langen Matutinao Fluss System gehören. Sie stürzen in große, grün und türkis schillernde Pools in denen man schwimmen kann. Sogar Flosse fahren auf ihnen umher.

Mactan Island

Die reizvolle Koralleninsel Mactan, östlich von Cebu City gelegen, ist über zwei Brücken mit der Stadt verbunden und gehört zu den am meisten besuchten Eilanden der Provinz Cebu. Auf ihr befinden sich zahlreiche exklusive Strandhotels, Resorts, ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten, schöne Badestrände und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Lapu-Lapu City, 1730 von Augustinermönchen gegründet, ist die größte Stadt der Insel.

Lapu-Lapu Monument

Das Lapu-Lapu Monument ist dem ersten philippinischen Helden Lapu-Lapu gewidmet, der aus der berühmten Schlacht von Mactan gegen Ferdinand Magellan, den Anführer der spanischen Flotte, als Sieger hervorging. Das Denkmal befindet sich am Mactan Schrein, an der Nordspitze von Mactan.

Magellan’s Marker

1866 wurde der Gedenkstein im Magellan Schrein errichtet und markiert die Stelle, an der am 27. April 1521 der Kolonialist Ferdinand Magellan, nach einem Kampf mit dem Häuptling Lapu-Lapu starb.

Gitarren aus Maribago

Der Stadtteil Maribago in Lapu-Lapu City ist weltbekannt für seine kunstvolle Gitarrenherstellung. Nicht selten fliegen Besucher mit einem dieser handgefertigten Instrumente im Gepäck nach Hause.

Strandschönheiten

Die Südostküste von Mactan hat zahlreiche schöne Strandabschnitte, die an türkisfarbenes, kristallklares Wasser grenzen. Besonders beliebt ist der Marigondon Beach. Hier lassen sich auch Boote mieten, um beispielsweise zur nahe gelegenen Tropenoase Olango Island zu fahren oder eine der zahlreichen aufregenden Tauchgründe anzusteuern.

Cebus Trauminseln

Zahlreiche kleinere Inseln umgeben Cebu Island. Neben ihrer großen Anziehungskraft, die sie auf Taucher ausüben, nimmt ihre Popularität auch bei Reisenden mit vorrangig anderen Interessen rasant zu. Das ist nicht verwunderlich, denn ihre attraktiven Sandstrände, ihre unberührten Naturlandschaften, ihre historisch bedeutsamen Kulturstätten und nicht zuletzt die gastfreundlichen Insulaner, sind gute Argumente für einen Besuch.

Olango Island

Olango liegt neben Mactan Island und ist insbesondere für Vogelliebhaber und Naturinteressierte ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel. Die Attraktion der Insel ist das 1992 an einer großen Lagune im Norden gegründete Olango Island Wildlife Sanctuary. Zahlreiche Küsten- und Strandvögel, wie die anmutigen Regenpfeifer und viele Reiherarten, lassen sich hier beobachten. Olango beherbergt jedes Jahr eine der größten Zugvögel-Kolonien des Landes. Die Tiere kommen unter anderem aus Sibieren, China und Japan, um hier Energie für die Weiterreise zu tanken oder um zu Überwintern. Im Bereich der Gezeiten finden sie reiche Nahrungsgründe. Stege führen in das Vogelschutzgebiet und verbinden mehrere Aussichtspunkte miteinander. Auf die Insel gelangt man entweder mit öffentlichen Booten oder man bucht eine Tour, die dann zumeist ein Picknick beinhaltet. Ausgangspunkt für Überfahrten ist Lapu-Lapu City auf Mactan Island.

Camotes Islands

Mitten in der Camotes See, vor der Nordostküste Cebus, liegt eine vulkanische Inselgruppe von wilder, fast unberührter Schönheit. Camotes Islands heißt sie und setzt sich aus den zwei kleineren Inseln Tulang und Ponson Island, sowie den beiden Hauptinseln Pacijan und Poro, die über einen Damm miteinander verbunden sind, zusammen. Die Camotes Inseln warten mit attraktiven Stränden auf. Tulang umgibt ein feiner, weißer Sandstrand und auch Pacijan schmückt sich mit palmengesäumten Traumstränden. Auf Pacijan liegt zudem der größte Süßwassersee der Visayas Region, Lake Danau, dessen Form an eine Acht erinnert. Sein Wasser ist extrem klar und sauber, weshalb er mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch die zahlreichen Höhlensysteme, unberührte Urwaldgebiete, felsige Küstenlandschaften, sowie romantische Fischerorte und verträumte Kleinstädte machen die Camotes zu einem sehenswerten Reiseziel.

Malapascua Island

Die kleine Insel Malapascua ist Boracays heimliche Zwillingsschwester. An Reiz und Schönheit nicht minder ausgestattet, jedoch ruhiger und ursprünglicher, erinnert sie an das Boracay vor zehn Jahren. Sie liegt acht Kilometer von Cebus Nordspitze entfernt und ist nur zweieinhalb Kilometer lang und einen Kilometer breit. Einsame Buchten, schneeweiße Sandstrände und felsige Küstenstreifen umgeben das grüne Kleinod. In den hübschen Fischerdörfern wird man von überaus freundlichen Menschen begrüßt. Einen besonderen Reiz hat der Bounty Beach, dessen feiner, weißer Sand viele Besucher an die Südküste lockt. Neben viel Sonne und kristallklarem Wasser findet man hier auch trendige Strandbars, Restaurants, Unterkünfte und Tauch-Shops. Der 1994 errichtete Leuchtturm von Malapascua Island ist ebenfalls einen Besuch wert. Er bietet eine herrliche Sicht über die Insel und die himmelblaue Visayan See.

Bantayan Island

Ausgedehnte weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, köstliche Meeresfrüchte und nicht zuletzt die schönen Ortschaften mit ihren liebenswürdigen Menschen, haben Bantayan Island zu einer der beliebtesten Inseln unter den kleinen Eilanden der Philippinen gemacht. Bizarre Höhlen, bunte Märkte und uralte Kirchen gilt es zu entdecken. Bantayan befindet sich nordöstlich von Cebu Island und ist in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt: das Handelszentrum Bantayan, Madridejos, das Zentrum der Fischerei und Sta. Fe. Besonders lebhaft wird es auf Bantayan in der Osterwoche. Tausende von Besuchern und Pilger reisen in dieser Zeit an, um die eindrücklichen Prozessionen zum Leben und Sterben von Jesus Christus zu erleben.

Ozeanträume

Die Provinz Cebu ist reich an spektakulären Unterwasserlandschaften – ein Himmelreich für leidenschaftliche Taucher.

Moalboal

Moalboal, eine Stadt an Cebus Westküste, ist ein perfekter Ausgangspunkt für Exkursionen in artenreiche Korallengärten. Tauch-Enthusiasten lassen sich mit Sicherheit nicht „Sunken Island“ entgehen. Große Schulen an Haien, Thunfischen und unzählige andere Meeresbewohner lassen sich hier beobachten. Die beste Zeit für Tauchgänge ist der frühe Morgen. Einer der schönsten Tauchplätze in Moalboal ist Pescador Island. Die kleine Insel ragt aus einem tiefen Meeresgraben empor und ist von einem flachen Riffdach umgeben. Korallen in allen Formen und Farben, Schwämme und Seeanemonen bevölkern das Riff. Die dramatisch überhängende Steilwand ist voller Risse und Höhlen. Atemberaubend ist der Anblick der majestätischen Pescador Cathedral, einer riesigen Unterwasserkaverne, die an eine alte Kathedrale erinnert. Das Meeresleben ist hier außerordentlich artenreich.

Diving Mecca Mactan

Mactan Island gilt als „Diving Mecca des Südens“. Die Insel hat mehr als ein Duzend Strand-Resorts, die komplette Ausrüstungen für Taucher anbieten und auch Touren veranstalten. Tropisch warmes Wasser, ausgedehnte Riffe nur wenige Minuten von der Küste entfernt und eine außergewöhnlich artenreiche Unterwasserfauna und -flora, machen den Tauchsport hier zu einem angenehmen und erlebnisreichen Vergnügen.

Unterwassergärten um Malapascua

Auch Malapascua Island ist ein Paradies für Taucher. Die populärsten Tauchgründe sind dort Malapascua Island-North Point, Gato Island, Monad Shoal und Calanggaman Island, sowie einige eindrucksvolle Wracks gesunkener (Kriegs-)Schiffe.

Urlaubstipps

Golfen

Für Geschäftsreisende und Urlauber sind die gepflegten und anspruchsvollen Golf Clubs auf Cebu gleichermaßen interessant. Auch Sportplätze für Basketball, Tennis und Badminton, schöne Pool-Anlagen für Kinder und Erwachsene, sowie Shops und Restaurants gehören meist zur Ausstattung der renommierten Clubs.

Shopping in Cebu

Nicht nur ihre herrlichen Strände, Tauchspots und historischen Stätten machen Cebu zu einem beliebten Reiseziel. Auch ihre vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten wirken anziehend. Große Warenhäuser, wie die gigantischen SM Super Malls, und ausgedehnte Einkaufsstraßen findet man vor allem in Lapu-Lapu City auf Mactan Island und natürlich in der Stadt Cebu. Hier gibt es so gut wie alles: von den neusten Modetrends über Lebensmittel, Elektrogeräte und Schmuck bis hin zu Souvenirs und Handwerkskunst. In Cebu City gibt es zudem einige interessante Kunstgalerien. Vor allem die Werke lokaler und überregionaler Künstler und Künstlergruppen werden hier ausgestellt. Auch Geschäfte mit nationalen und internationalen Antiquitäten findet man in der Hauptstadt der Provinz. Sammler und Liebhaber werden seltenes chinesisches Porzellan, alte Möbelstücke im philippinischen Stil, religiöse Artefakte und vieles mehr entdecken können.

Nachtleben

Cebu fallen nach Sonnenuntergang nicht so schnell die Augen zu. Ganz im Gegenteil. Durch die immer noch steigende Zahl an Cafés, Karaoke-Bars und Discotheken, vor allem im Großraum von Cebu City, ist das Nachtleben heute so aufregend und gut wie nie zuvor.

Restaurants

Die philippinische Küche ist ein Spiegel ihrer Kultur – vielfältige Einflüsse aus dem Orient und Okzident haben sie geprägt. Reis ist fester Bestandteil der meisten Gerichte. Kombiniert mit Fleisch oder Fisch, pikanten Soßen und knackigem Gemüse wird er am liebsten gegessen. Die Philippinen sind auch berühmt für ihre exotisch gewürzten Suppen und tropisch-süßen Desserts. Frische Meeresfrüchte in den verschiedensten Variationen schmecken am besten in einem der zahlreichen Gourmet-Tempel am Strand mit Blick auf das Meer. Neben lokalen Spezialitäten tragen internationale Küchen mit italienischen, persischen, japanischen und vielen weiteren Köstlichkeiten, zur Vielfalt in der Gourmet-Landschaft bei.

Festivals

Kunstvoll gestaltete Festivals und bunte Paraden finden in der Provinz das ganze Jahr über statt. Das Sinulog Festival ist das größte und populärste Fest in Cebu. Es findet jedes Jahr am 3. Sonntag im Januar in Cebu City statt. Im Zentrum der Feierlichkeiten steht die Verehrung des Jesus-Kindes. Unglaublich farbenprächtige Paraden, Straßentänze und Prozessionen werden veranstaltet. Eindrücklich ist auch die Schar der Gläubigen, die zur Basilica del Santo Nino pilgert, um dort tausende von Kerzen zu entzünden und zu beten.