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Reiseziele

Boracay

Strände

Boracays Strände sind einmalig. Fast fällt es einem schwer von Sand zu sprechen, denn da liegt nicht einfach Sand am Strand. Es ist schneeweißer, extrem feiner Sand, so fein wie Puderzucker. Und als wäre dies nicht schon genug des Guten, zeigt sich hier auch noch das Meer von seiner schönsten Seite. Das Wasser ist glasklar, sehr sauber und schimmert in wundervollen Blautönen. Insgesamt 30 Strände und Buchten säumen die Insel und alle haben ihren ganz besonderen Reiz.

Strände der Nord- und Westküste

White Beach
Die Königin unter Boracays Stränden ist zweifellos der vier Kilometer lange White Beach an der Westküste, der seinem Namen alle Ehre macht. Strahlend weiß ist sein Sand, und das ist nur einer von vielen Gründen, die ihm einen Platz in der Liste der zehn schönsten Strände der Welt eingebracht haben! Er fällt sehr flach ab, sodass auch Kinder relativ gefahrlos im Meer spielen können.

Diniwid Beach
Nördlich des White Beach schließt sich der 200 m lange Diniwid Beach an. Er liegt in einer romantischen Bucht und ist viel ruhiger als sein großer Nachbar. Einige hübsche, kleine Bars und Restaurants findet man hier. Zudem ist der Strand bestens zum Schnorcheln geeignet.

Baling-Hai Beach
Ebenfalls perfekt für Schnorchelausflüge ist der Baling-Hai Beach, vor dessen Ufer sich ein Korallengarten erstreckt. Er liegt direkt neben dem Diniwid Beach und wird von schroffen Felsformationen gesäumt.

Punta-Bunga Beach
Flaches, blau und türkis schimmerndes Wasser und grüne Hügel grenzen an den Punta-Bunga Beach. In dieser zauberhaften Bucht, nördlich des Baling-Hai Beaches, gibt es einige private Häuser, die sich teilweise auch mieten lassen. In der Mitte des Strandes steht ein kleines Café auf einem Berg, von wo aus man eine fantastische Sicht über das Meer hat.

Banyugan Beach
Ideal zum Picknicken ist der schneeweiße Strand Banyugan, den man nach einem kurzen Pfad über einen Hügel, der die Nordgrenze des Punta-Bunga Beaches bildet, erreicht.

Puka Shell Beach
Muschelsucher werden den Puka Shell Beach lieben. Der Strand zieht sich entlang der Nordspitze Boracays und ist bedeckt von kleinen Muscheln, den Puka Shells, die gerne als Halsschmuck getragen werden.

 

Die Strände der Ost- und Westküste

Bulabog Beach
Das Meer an Boracays Ostküste ist etwas wilder als an der Westseite. Gute Windbedingungen von Oktober bis Mai sorgen hier für viel Vergnügen beim Wind- und Kitesurfen. Der beste Strand für actionfreudige Wassersportler ist der Bulabog Beach, von dem aus man zudem einen traumhaften Ausblick auf die gesamte Bulabog Bucht hat. Dieser ein Kilometer lange Strand ist ein Paradies für Windsurfer! Seit 1988 wird hier jährlich der Internationale Funboard Cup ausgetragen, und seit 1989 auch ein Teil des Asia Funboard Cup.

Ilig-Iligan et Lapuz-Lapuz Beach
Nördlich des Bulabog Beaches liegen der Ilig-Iligan und der Lapuz-Lapuz Beach, zwei schöne Strände, in deren Nähe sich beeindruckende Fledermaus-Höhlen, artenreicher Dschungel und ein reizvoller Golfplatz befinden.

Tulubhan et Tambisaan Beach
An der südlichen Ostküste liegen der Tulubhan und der Tambisaan Beach. Ihre vielen kleinen Buchten, die von schöner Natur umgeben sind, können über Wanderwege und mit dem Boot erreicht werden. Alte Bäume, Felsvorsprünge und Höhlen bieten hier schattige Plätze an sonnigen Tagen.

Manoc-Manoc Beach
Der Manoc-Manoc Beach befindet sich an Boracays Südspitze. Von hier kann man Panay Island sehen und erfahrene Windsurfer beim Wellenreiten auf dem stürmischen und strömungsreichen Kanal zwischen beiden Inseln beobachten.

Cagban Beach
Am Cagban Beach, der ebenfalls an der Südseite liegt, kommen die meisten Besucher Boracays an. Der Name Cagban, was soviel wie Höhle oder Truhe bedeutet, verweist auf die vielen geheimnisvollen Geschichten, die sich um diesen Strand ranken. Schatzkisten sollen hier noch im Sand und in den umliegenden Höhlen versteckt sein. Wer sucht, der findet!

Natur erleben

Dschungel entdecken

Westlich des Dorfes Yapak befindet sich das einzige verbliebene Primärwaldgebiet der Insel. In diesem schwer zugänglichen Dschungel leben unter anderem Affen, verschiedene Reptilien, Amphibien und eines der beeindruckendsten Säugetiere der Erde: der Goldköpfige Flughund. Mit einem Gewicht von über einem Kilo und einer Flügelspannweite von 1,5 bis 1,7 Meter ist er eines der größten Fledertiere der Welt. Doch auch außerhalb des Dschungels gibt es eine überraschend artenreiche Natur. Exotische Bäume, wie Guave, Mango und Papaya gedeihen auf der ganzen Insel ebenso wie Orchideen und verschiedene Palmenarten.

Höhlentouren

Der Norden ist zudem bekannt für seine bizarren Höhlen. Die meisten befinden sich an der felsigen Ostküste. An der Westküste, zwischen dem Baling Hai und dem Punta Bunga Beach, liegt die Kalikugan Höhle, die ebenfalls einen Besuch wert ist.

Dead Forest

Ungewöhnliche Fotomotive liefert der Dead Forest, ein verlassenes Fischbecken am südlichen Ende des Bulabog Beaches, aus dessen Wasser die Stämme und Äste abgestorbener Mangroven ragen.

Urlaubstipps

Sport und andere Aktivitäten

Boracay ist ein großartiger Ort für Sportbegeisterte. Ob im Wasser oder an Land – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Eine der populärsten Sportarten ist hier sicherlich das Tauchen. Um Boracay gibt es für Anfänger und erfahrene Taucher gleichermaßen interessante Tauchspots. Nur 30 Bootsminuten vor der Küste, befinden sich 20 abwechslungsreiche Tauchgründe. Zudem können mehrtägige Exkursionen zu weiter entfernten Unterwassergärten gebucht werden.

Auch Golfspieler müssen auf Boracay nicht auf ihre Passion verzichten. Das 1997 eröffnete Fairways & Bluewater Resort, im Norden Boracays, liegt in reizvoller Landschaft und bietet einen 18-Loch Golfplatz, Par 72. Ausflüge auf der Insel lassen sich sportlich entweder zu Fuß, mit dem Mountainbike oder hoch zu Ross gestalten. Letzteres ist gewiss die aufregendste Variante.
Aktivitäten am Strand und im strandnahen Wasser zählen zu den beliebtesten Beschäftigungen auf Boracay. Wind- und Kitesurfen sind vor allem im wellenreichen Meer am Bulabog Strand beliebt. Am White Beach lassen sich rasante Fahrten mit einem der Bananenboote buchen, Segelboote mieten und Ausflüge mit Booten organisieren, deren gläserne Böden spannende Einblicke in die bunte Unterwasserwelt bereithalten.

Mehr als Wellness

Baden in duftendem Blütenwasser, Massagen mit warmen Ölen, Gesichtsbehandlungen mit ausgewählten Pflanzenessenzen – die wohlklingenden Angebote der Wellnessresorts und Spas auf Boracay gehören zu den besten der Welt und wurden sogar mit Preisen überhäuft, wie dem begehrten Spa Asia Cristal Award. In luxuriösen Räumlichkeiten, mit Blick in tropische Gärten oder auf das azurblaue Meer, bieten erfahrene Masseusen und Therapeuten wohltuende Behandlungen, Reiki und viele weitere Heilverfahren an.

Shopping

Die Fülle an bunten Märkten mit Souvenirs, lokalen Spezialitäten, Handwerkskunst und exotischen Kuriositäten ist groß in Boracay. Zahlreiche Stände, große und kleine Einkaufszentren und Ladenpromenaden verführen zu stundenlangem Schlendern, Beobachten und Staunen. D’Mall ist die größte Shoppingmeile der Insel und verläuft zwischen dem White Beach und der Hauptstraße. Modeboutiquen, Sportgeschäfte, Kunst- und Antiquitätenhändler, Schmuckgeschäfte, Lebensmittelläden und Bäckereien gibt es hier, ja sogar Delikatessenläden, die Schweizer Schokolade und französischen Käse im Angebot haben.

Restaurants

Boracays Restaurants und Cafés (es sind über zweihundert!) offerieren eine beeindruckende Vielfalt an lokalen und internationalen Spezialitäten - und dies in jeder Preisklasse. Die traditionelle philippinische Küche findet man hier ebenso wie mexikanische, italienische, deutsche und französische Spezialitäten. Probieren Sie die große Auswahl an fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten! Genießen Sie diese unter Palmen am Strand oder lassen Sie sich in freundlicher Atmosphäre in einem der geschmackvoll eingerichteten Restaurants mit liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten verwöhnen.

Nachtleben

Sie sind nicht nur gerne tag- sondern auch nachtaktiv? Dann lernen Sie Boracays schillerndes Nachtleben kennen! Während Millionen Sterne am wolkenlosen Tropenhimmel zu funkeln beginnen, leuchten auch Boracays Strandbars, Showsäle und Diskotheken auf. Nach Sonnenuntergang verwandeln sich Restaurants in angesagte Clubs, an deren Plattenspielern populäre DJs aus Manila HipHop und Techno auflegen. Strandpartys werden organisiert und Live-Bands beginnen zu spielen. Auch Karaoke und Folklore Shows werden veranstaltet. Vor allem an den Wochenenden in der Hochsaison sind viele Clubs und Bars bis in die frühen Morgenstunden überaus gut besucht.

Exkursionen nach Panay

Die Nachbarinsel Panay ist nur einen Katzensprung von Boracays Südspitze entfernt und wegen ihrer schönen Naturparks mit artenreichem Tropenwald und ihren kulturellen Schätzen auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wasserfälle und Quellen

Südlich von Caticlan befinden sich drei schöne Wasserfälle: Die Agnanga, die Tigis und die Jawili Falls. Sie alle bieten ihren Besuchern in der tropischen Sommerhitze eine willkommene Abkühlung. Besonders reizvoll sind jedoch Letztere. Die Jawili Wasserfälle verbinden kaskadenartig sieben natürliche Wasserbecken miteinander, die alle zum Schwimmen geeignet sind. Ebenfalls angenehme Orte, um im kühlen Nass eine Auszeit von der Tropensonne zu nehmen, sind die Basang und Hurom-Hurom Quellen mit ihren natürlichen Swimmingpools.

Wandern durch tropischen Regenwald

Der Northwest Panay Peninsula Natural Park bedeckt ein weitläufiges Areal im Nordwesten der Insel und stellt den größten verbliebenen, primären Tieflandregenwald der westlichen Visayas dar. Bei Wanderungen im Park kann man seltene endemische Tiere, wie den krummschnabeligen Visayas Hornvogel, entdecken. Ein weiteres Wanderparadies ist Campo Verde, das nordwestlich von Kalibo auf einer Höhe von über 1000 Metern liegt. Grüne Pinien, Mahagoni-Baumriesen und Akazien sind hier häufig vorkommende Arten.

Historische Kirchen

Auf Panay gibt es einige sehenswerte Kirchen, wie die Panay Kirche, sieben Kilometer östlich von Panay Town, im Nordosten der Insel. Die schönste Kirche des Eilandes, mit dem Namen Miagao, steht jedoch zweifellos in der Nähe von Iloilo. Sie wurde 1973 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist ein Zeugnis für die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.

Hafenstadt Iloilo

Das quirlige Hafenstädtchen Iloilo City ist die größte Stadt auf Panay und war eine der ersten Siedlungen der Spanier auf den Philippinen. Die Keime des philippinischen Katholizismus liegen hier, wovon unter anderem auch die eindrucksvollen Kirchen Iloilos zeugen. Auch das „Museo Iloilo“ und einige traditionelle Festivals, die hier gefeiert werden, erzählen davon.

Ati-Atihan Festival

Wer sich am dritten Januarwochenende auf oder um Panay aufhält, sollte auf keinen Fall das wildeste und spektakulärste Fest der ganzen Philippinen verpassen. Zu diesem Zeitpunkt findet in Kalibo, an der Nordküste Panays, das legendäre Ati-Atihan Festival statt – eine rauschende Party mit farbenfrohen Kostümen, ausgelassenen Tänzen und pausenlosen Trommelrhythmen.