Die Philippinen auf Facebook Die Philippinen auf YouTube

Aktivitäten

Tauchen

Mindoro

Puerto Galera | Apo Reef

Nur etwa 2,5 Autostunden südlich der Hauptstadt Manila liegt die Insel Mindoro. Sie ist eine der größten Inseln des Landes und bietet bereits an Land zahlreiche Naturschauspiele wie Wasserfälle, tropische Regenwälder und Bergmassive.

Die beliebtesten Tauchgründe Mindoros sind der Apo Reef Nationalpark westlich von Mindoro und das Hafenstädtchen Puerto Galera im Norden. Das Apo Reef ähnelt einem riesigen Atoll mitten im Meer und ist Heimat großer pelagischer Fischarten wie Mantas, Haien und Adlerrochen. Am besten erreichen Sie das Apo Reef auf einer mehrtägigen Tauchsafari.

Puerto Galera ganz im Norden von Mindoro hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Taucher-Mekka entwickelt: Kein Wunder, denn die Tauchboote benötigen von den Buchten Puerto Galeras aus nur wenige Minuten an die unzähligen vorgelagerten Riffe. Hier gibt es unzählige von sogenannten „Critters“ zu entdecken - winzige Krebse, Nacktschnecken und Seepferdchen beispielsweise. Puerto Galera ist auch ein Mekka für Tec-Taucher.

Batangas

Anilao | Verde Island

Batangas und der Nachbarort Anilao sind beliebtes Ziel für Tages- und Wochenendausflüge von Tauchern aus Manila. Die Tauchplätze sind für ihre Artenvielfalt an Kleinlebewesen bekannt. Flügelrossfische, Fangschreckenkrebse, Weichkorallen und unzählige Rifffische haben hier ihre Heimat.

Zwischen Batangas und der Insel Mindoro liegt auch die kleine Insel Verde Island. Sie hat einige der spektakulärsten Tauchplätze der Region zu bieten: Drop-Offs und nahrungsreiche Meeresströmungen haben hier eine Artenvielfalt entstehen lassen, die es kaum ein zweites Mal auf der Welt gibt. Von Meeresbiologen wurden hier mehr als 300 verschiedene Korallenarten entdeckt. Verde Island erreichen Sie mit Tagestrips sowohl von Batangas wie auch von Puerto Galera aus.

Palawan

Coron | El Nido | Busuanga

Die Insel Palawan besticht durch ihre vielfältige Inselwelt. Schroffe steile Kalksteinfelsen, weiße Sandstrände und türkisblaues Meer bilden eine phantastische Szenerie. In den farbenprächtigen, flach abfallenden Riffen setzt sich die Schönheit auch unter Wasser fort. 
Die Insel Palawan und die über 1.800 Inselchen in der näheren Umgebung bieten exzellente Tauchgründe: Coron ist ein Anziehungspunkt für Wrack-Liebhaber. Im Zweiten Weltkrieg wurde hier eine japanische Flotte versenkt. Die Korallenriffe sind arten- und abwechslungsreich: Mit ein bißchen Glück können Sie im Norden Palawans auch Seekühe oder „Dugongs“ beobachten.

Tubbataha Reefs

Von vielen Tauchern und Tauchzeitschriften wird Tubbataha als einer der zehn schönsten Tauchplätze der Welt gehandelt: Mit über 100 km² Fläche sind die Tubbataha Riffe das größte zusammenhängende Riffsystem der Philippinen und sind inmitten der Sulu-See Anziehungspunkt für riesige Fischschwärme, Mantas, unzählige Haie und Schildkröten. Die Riffe wurden bereits 1993 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Die Tubbataha Riffe werden zwischen März und Juni von verschiedenen Tauchkreuzfahrtschiffen angefahren. Die meisten Touren beginnen in Puerto Princesa (ca. 50 Minuten Flug von Manila) und dauern drei bis sechs Tage. Wer die ca. 12-stündige Bootsfahrt nach Tubbataha auf sich nimmt, wird mit bunten Drop-Offs, Großfischen und Fischschwärmen belohnt.

Bohol

Panglao | Cabilao | Balicasag | Southern Leyte

In Bohol, im Herzen der Visayas, finden Sie kristallklares Wasser, verborgene Buchten und freundliche Leute. Ausflugsziel Nummer eins in Bohol sind die sogenannten „Chocolate Hills“ - der Sage nach sind hier die Tränen eines Riesen zu mehr als 1200 Hügeln erstarrt, die heute als riesige Monumente die Landschaft prägen. Auf Bohol können Sie auch noch den Tarsier - eine der kleinsten Halbaffenarten unserer Erde entdecken.

Die Tauchgründe Bohols sind vielfältig: Die vorgelagerte Insel Panglao bietet herrliche Korallen in allen Farben und Formen, die zur Heimat unzähliger Krebse, Fische, Nacktschnecken und Seepferdchen wurde. Von Bohol aus erreichen Sie auch die Inseln Cabilao und Balicasag, die durch ihre artenreichen Drop-Offs mit großem Fischreichtum bekannt sind. Hier tummeln sich auch gerne mal Großfische!

Die Tauchplätze der Insel Southern Leyte sind noch weitgehend unbekannt und vor allem unberührt: Die vorgelagerten Korallenriffe bieten alles, was Taucherherzen höher schlagen lässt: Schwärme von farbigen Riffbarschen und viele Weichkorallen prägen genauso die Rifflandschaft wie die völlig intakten Hartkorallen.
Viele Tauchbasen in Southern Leyte bieten zwischen Januar und Mai ein- und mehrtägige Walhai-Touren an. Eine Begegnung mit dem größten Fisch der Erde ist eines der schönsten Erlebnisse in jedem Taucherleben und in Southern Leyte fast garantiert!

Cebu

Malapascua | Moalboal | Pescador Island

Die Insel Cebu mit der Hauptstadt Cebu City ist stolz auf ihre faszinierenden Tauchgründe. Die bekanntesten Tauchplätze sind Malapascua, Moalboal und die vorgelagerte Insel Pescador Island. Höhepunkt in Malapascua sind die Fuchshaie, die hier regelmäßig an einer Putzerstation vorbeischauen. Moalboal besticht vor allem durch seine vielseitig bewachsenen Steilwände, die innerhalb weniger Minuten mit dem Boot zu erreichen sind.

Zu einem der besten Tauchplätze der Philippinen wird auch Pescador Island gezählt - eine kleine Insel zwischen Cebu und Negros, die durch ihre steilen Drop-Offs und Höhlen wie die „Cathedral Cave“ Taucher aus aller Welt fasziniert.

Negros

Dumaguete | Apo Island | Siquijor | Sipaway

Naturliebhaber, Erholungssuchende und Kulturinteressierte sind auf der Insel Negros richtig: Südlich der Universitätsstadt Dumaguete liegen einige Meeresschutzgebiete, in denen jegliche Fischerei verboten ist - der Fischreichtum ist entsprechend vielseitig und einzigartig. Mit den einheimischen Tauchguides können Sie hier vor allem winzige Meeresbewohner wie beispielsweise Hohlkreuzgarnelen, Orang-Utan-Krabben und die Geisterpfeifenfische entdecken.

Vor Negros liegen auch die kleinen Inseln Apo Island, Sipaway und die sagenumwobene Insel Siquijor. Apo Island steht unter Naturschutz und bietet ein Saumriff aus Hartkorallen in einer Hülle und Fülle, die selbst Meeresbiologen in Apo Island immer wieder beeindruckt.

Boracay

In Boracay finden Sie nicht nur ein Tropenparadies mit kilometerlangen weißen Sandstränden und Palmen, sondern auch Tauchplätze der Extra-Klasse: Die berühmten Steilwände von „Yapak“ sind bekannt für Fischschwärme und eine intakte Korallenwelt - die zum Teil starke Strömung muss aber einkalkuliert werden. In nächster Nähe zum White Beach liegen aber circa 30 weitere meist flache Tauchplätze, die auch für Anfänger geeignet sind. Auch zum Schnorcheln bieten die Strände ideale Bedingungen.

Boracay wird zu den zehn schönsten Stränden der Welt gezählt. Es gibt unzählige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: Beach-Volleyball, Bootsfahrten an abgelegene Inseln, Mountainbiken, Golf und vor allem Wind-und Kitesurfen, denn die idealen Winde locken zwischen Dezember und Februar unzählige Surf-Fans aus aller Welt nach Boracay.

Subic Bay

Ursprünglich wurde Subic Bay im Jahr 1885 als spanischer Militärstützpunkt gegründet und war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs umkämpft von den amerikanischen und japanischen Truppen. 1991 wurde der Stützpunkt dann fast vollständig durch den Ausbruch des Mount Pinatubo zerstört. Heute zeugen unzählige Wracks in der Subic Bay von den Kriegswirren vergangener Tage.

Tauchgänge in der Subic Bay sind nur etwas für Wrack-Liebhaber: Durch die Vulkanasche des Mount Pinatubo, die sich nach dessen Ausbruch auf den Korallen im Meer abgesetzt hat, beträgt die Sichtweite in der Subic Bay oft nur wenige Meter. Doch nirgendwo sonst scheint man der Kriegsvergangenheit näher zu sein, als hier an den Wracks von Subic Bay.

Donsol

Butanding - so nennen die Einheimischen den Walhai. Davon gibt es zwischen Januar und Mai eine riesige Anzahl in den Gewässern vor Donsol. Die Walhaie von Donsol haben längst Berühmtheit über alle Ländergrenzen hinweg erreicht. Eine Begegnung mit dem größten Fisch der Erde ist hier so gut wie sicher - trotzdem braucht man manchmal etwas Glück. Einheimische, freundliche BIOs (Butanding Interaction Officers) begleiten die Touren zu den unter Schutz stehenden Tieren. Pro Boot werden maximal sechs Personen mitgenommen und um die Tiere nicht zu stören ist nur Schnorcheln erlaubt.